25. Simplon-Cup 2026
60 Spielerinnen und Spieler letztes Jahr, lediglich 37 Anmeldungen im Jahr 2026 – für Club und Turnierleitung eine Enttäuschung. Somti entfiel auch der traditionelle Turnierstart am Freitagabend vor Pfingsten. Dafür bot der Rahmen keine Minuspunkte: hohe Temperaturen, kein Wind, spannende Spiele, auserwählte Emotionen und erwartete Sieger.
Bei den Herren R1-R5 mit lediglich drei Spielern führte kein Weg an Michael Amherd vorbei. Für den R2-Klassierten gab es ein R4 und R5 als Gegner – somit nicht viele Punkte für die Lizenz, aber ein Favoritensieg ohne Satzverlust.
Bei den Herren R6-R7 (die bestbesetzte Kategorie) stach der unterklassierte Italiener Michele Berta heraus. Viele Spiele, vier Siege, ebenfalls kein Satzverlust – eine erfolgreiche Premiere für Berta im Gstipfji. Im Final blieb auch Albert Sàrrias ziemlich chancenlos. Im Halbfinal schieden der topgesetzte Janick Gsponer und Dominic Biner aus. Das B-Tableau ging an Christian Gsponer.
Bei den Herren R8-R9 gewann Patrick Tschan, im Final gegen den Unterwalliser Stammgast Joël Germanier. Wie die zuvor erwähnten Sieger gab auch Tschan keinen Satz ab bei seinen drei Siegen. B-Sieger wurde Richard Naef.
Apropos Stammgäste: auch die fünfköpfige Delegation aus Genf des TC Trois-Chêne fand zum x-ten Mal den Weg zum Simplon-Cup. Sie kombinierte das Turnier traditionell mit etwas Bergluft auf der Riederalp.
Zwei Tableaus gab es bei den Damen. Bei den R2-R6 duellierten sich im Final die Routiniers Karin Graber und Aurelia Werner. Mit Vorteil für Heimspielerin Werner, die sich in zwei Sötzen durchsetzte. Licia Andenmatten sicherte sich den B-Final.
Im Tableau R6-R9 blieb der Sieg im TC Brig-Glis. Justine Andereggen gewann im Final souverän gegen Jana Burgener. Im Halbfinal standen Ylenia Noti und Nora Zurbriggen.













